Satzung (Auszug) der

"Doris-Wuppermann-Stiftung. Junge Menschen für soziale Demokratie"

Präambel

Demokratie braucht emanzipierte Demokraten. Sie braucht Menschen, die sich für die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz und Achtung der Menschenwürde einsetzen. Demokratie braucht insbesondere junge Menschen, die sich diesen Werten verbunden fühlen, die sich zur sozialen Demokratie bekennen und sich dafür engagieren.

Diese Stiftung will junge Menschen ermutigen und ihnen die Möglichkeit geben, diese Ziele zu verwirklichen. Sie soll entsprechendes vorbildhaftes Verhalten auszeichnen und würdigen und den Erwerb von Fähigkeiten zur Förderung und Umsetzung demokratischer Verhaltensweisen fördern.

§ 1 Name, Rechtsstellung, Sitz

Die Stiftung führt den Namen " Doris-Wuppermann-Stiftung - Junge Menschen für soziale Demokratie". Sie ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München.

§ 2 Stiftungszweck

(1) Zweck der Stiftung ist die Förderung des Engagements junger Menschen im Sinne der Präambel durch die Förderung von Bildung und Erziehung und des demokratischen Staatswesens.

(2) Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  1. Politische Bildung durch Maßnahmen wie Durchführung oder Förderung von Seminaren, Ausreichung von Stipendien und anderes mehr,
  2. Finanzielle Unterstützung aktiven Handelns, das der Förderung des demokratischen Staatswesens dient,
  3. Finanzielle Förderung steuerbegünstigter Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts für Projekte im Sinne der Präambel wie z. B.Publikationen und Ausstellungen,
  4. Zusammenarbeit mit anderen Vereinen sowie Stiftungen ähnlicher Zielsetzung.

(3) Die Stiftung verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(4) Die Stiftung kann auch anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften, Anstalten und Stiftungen oder einer geeigneten öffentlichen Behörde finanzielle oder sachliche Mittel zur Verfügung stellen, wenn diese Stellen mit den Mitteln Maßnahmen nach Absatz 1 und 2 fördern.

§ 3 Einschränkungen

(1) Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sie darf keine juristische oder natürliche Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergütungen begünstigen.

(2) Ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung steht den durch die Stiftung Begünstigten auf Grund dieser Satzung nicht zu.

Die Stiftung ist durch Urkunde der Regierung von Oberbayern vom 15. 07. 2002 als öffentliche Stiftung des Bürgerlichen Rechts genehmigt worden.